Warum eine Aufzeichnung besser ist als eine Erinnerung
Über einen Schadensersatzanspruch wird anhand von Beweisen entschieden, nicht danach, wie sicher du dir bist, was passiert ist. Ein Gastgeber, der eine datierte, übersichtliche Aufzeichnung des Zustands der Unterkunft vor der Ankunft eines Gastes vorlegen kann, geht in diese Diskussion aus einer ganz anderen Position heraus als ein Gastgeber, der den Zustand erst im Nachhinein aus dem Gedächtnis rekonstruieren muss.
Fotos sind nicht automatisch ein Nachweis
Die meisten Gastgeber machen zwischen den Gästen schon mal ein paar Fotos. Nur wenige machen sie jedes Mal auf die gleiche Weise, speichern sie an einem Ort, wo man sie wiederfindet, oder versehen sie mit einem Zeitstempel, der auch später noch aussagekräftig ist. Ein Stapel unsortierter Handyfotos und eine gut organisierte Dokumentation vor dem Aufenthalt lösen unterschiedliche Probleme.
Warum es beim Ballwechsel übersprungen wird
Die Zeit zwischen den Gästen ist ohnehin schon knapp: Putzen, Auffüllen, alles für den nächsten Gast vorbereiten. Die Dokumentation ist das Erste, was auf der Strecke bleibt, wenn der Zeitplan eng wird – gerade weil meistens nichts schiefgeht. Bis es dann doch einmal passiert.